DRUCKANLEITUNG

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Wandkalender drucken: A3, A2 und A1 richtig anlegen

Das PDF liegt auf dem Rechner, an der Wand hängt aber noch nichts - und zwar in genau der Größe, die Sie sich vorgestellt haben. Von A3 zu Hause bis A1 im Copyshop.

Jahresplaner in verschiedenen Druckformaten - A3, A2 und A1

Zu Hause drucken (A3)

Das kleinste Format, das an der Wand wirklich funktioniert, ist A3 (297 × 420 mm). Wenn Ihr Tintenstrahl- oder Laserdrucker A3 beherrscht, brauchen Sie niemanden sonst. Stellen Sie im Druckdialog das Papierformat A3 ein, wählen Sie 100 % Skalierung (in Acrobat heißt das „Tatsächliche Größe“) und prüfen Sie, ob das Papier richtig im Schacht liegt.

Von A4 an der Wand raten wir ab: Die Tagesfelder werden so klein, dass man kaum noch etwas hineinschreiben kann. Als Probedruck für die Farbkontrolle ist ein A4-Blatt dagegen genau richtig.

Bei einem Vektor-PDF bleibt das Ergebnis in jedem Format scharf, weil die Datei mathematisch skaliert wird und es keine Pixel gibt, die verlaufen könnten. Stammt das PDF dagegen aus einem Bild, wirkt die Schrift schon auf A3 weich - das liegt an der Datei, nicht am Drucker. Warum das so ist, erklären wir unter was ein Vektor-PDF ausmacht.

Tintenstrahldrucker zu Hause druckt einen Jahresplaner in A3

Im Copyshop drucken (A2, A1, A0)

Alles oberhalb von A3 ist ein Fall für den Copyshop. Die Großformatplotter, die dort praktisch überall stehen, drucken A2 (420 × 594 mm), A1 (594 × 841 mm) und auch A0 (841 × 1189 mm) - alle Maße sind in der internationalen Norm ISO 216 festgelegt.

Bringen Sie die Datei auf einem USB-Stick mit oder schicken Sie sie vorab per E-Mail. Bitten Sie um eine matte oder seidenmatte Oberfläche: Glänzendes Papier spiegelt unter Deckenlicht und lässt sich mit Filzstift kaum beschriften. Was der Druck kostet, hängt von Format, Grammatur und Anbieter ab - fragen Sie vorher nach. Die ausführliche Version steht in unserer Anleitung zum Drucken im Copyshop.

Ein Punkt ist entscheidend: Sagen Sie ausdrücklich, dass mit 100 % und ohne automatische Anpassung gedruckt werden soll. Manche Drucksoftware ergänzt von sich aus Ränder oder verkleinert die Datei. Um die Auflösung müssen Sie sich bei einem Vektor-PDF nicht kümmern, nur um die Skalierung.

Großformatdrucker in einem Copyshop

Online-Druckereien

Wenn kein Copyshop in der Nähe ist, übernimmt eine Online-Druckerei. Sie laden das PDF hoch, wählen Format und Oberfläche, und der Kalender kommt gerollt in der Versandhülse oder flach im Karton.

Achten Sie darauf, dass der Anbieter eigene PDF-Uploads annimmt und nicht nur seine eigenen Vorlagen. Bei Großformatdrucken liegt die Lieferzeit meist bei zwei bis fünf Werktagen, zum Druckpreis kommt der Versand hinzu.

Richtig sinnvoll wird der Online-Druck bei mehreren Exemplaren - etwa dem gleichen Planer für jedes Klassenzimmer oder jedes Team im Büro. Ab fünf Stück fällt der Stückpreis spürbar.

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Eine Datei. Jede Wand. Immer scharf.

Papier und Oberfläche

Für A3 zu Hause reicht normales Kopierpapier mit 80 g/m². Bei größeren Formaten sollten es 120 bis 160 g/m² sein, sonst wellt sich der Kalender an der Wand und reißt an den Pinnnadeln aus. Wer regelmäßig hineinschreibt, kommt an matt gestrichenem Papier nicht vorbei - Kugelschreiber, Gelstift und Fineliner halten darauf und verwischen nicht. Alle Details stehen in unserem Ratgeber zu Grammatur und Oberfläche.

Matte Oberflächen liest und beschriftet man leichter. Glanz sieht auf Fotos besser aus, spiegelt aber und nimmt Fingerabdrücke an. Seidenmatt liegt dazwischen und ist für die meisten Wandkalender die sichere Wahl.

Bei einem Vektor-PDF wie dem von plainplan spielen DPI und Auflösung keine Rolle. Die Datei ist mathematisch beschrieben und wird deshalb in der besten Qualität ausgegeben, die Ihr Drucker oder Plotter liefern kann - von A3 bis A0. Wer tiefer einsteigen möchte, liest warum sich ein Vektor-PDF lohnt.

Kurze Kontrolle vor dem Druck

Öffnen Sie das PDF und prüfen Sie Jahreszahl und Layout. Stellen Sie im Druckdialog das Zielformat ein und schalten Sie jede automatische Skalierung ab. Für die Wand nehmen Sie mattes oder seidenmattes Papier. Machen Sie zuerst einen Probedruck auf A4 und schauen Sie sich Farben und Ausrichtung an.

Im Copyshop klären Sie Preis und Termin, bevor Sie die Datei dalassen. Wenn ein Proof angeboten wird, nehmen Sie ihn mit. Bei Online-Bestellungen lohnt ein genauer Blick in die Upload-Vorschau, damit nichts angeschnitten wird.

Häufige Fragen

Die meisten Heimdrucker enden bei A4 (210 × 297 mm). Manche Tintenstrahl- und Lasermodelle schaffen A3 (297 × 420 mm), also die doppelte Fläche - für einen Wandkalender das sinnvolle Minimum. A2, A1 und A0 brauchen einen Großformatdrucker im Copyshop oder bei einer Online-Druckerei.

Ja, sofern es ein Vektor-PDF ist. Vektorgrafiken sind als mathematische Pfade gespeichert und nicht als Pixel, deshalb lassen sie sich beliebig vergrößern, ohne an Schärfe zu verlieren. Ein Raster-PDF aus einem JPG oder Screenshot wirkt vergrößert unscharf.

Sagen Sie: „Bitte mit 100 Prozent drucken, ohne Anpassung, auf mattem Papier.“ Nennen Sie dann das Zielformat in Millimetern. Und werfen Sie vor der Freigabe immer einen Blick auf die Vorschau am Bildschirm.

Der Preis für einen farbigen A1-Druck hängt von Papierqualität und Anbieter ab, fragen Sie deshalb vorab nach. Deutlich günstiger ist meist ein Schwarz-Weiß-Plotterdruck, der bei einem minimalistischen Kalender aus feinen Linien erstaunlich gut aussieht.

Marcel Janík

Marcel Janík

UX-Designer, Gründer von plainplan

Sources